Wild und frei~Die Kinder des Windes

 

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 Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~

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Nebelschein
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BeitragThema: Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~   Fr Jun 14, 2013 6:30 am

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Scourge & Mistyshine
~Hopeless Love~

Hallo meine lieben Mit-User, ich habe mal wieder eine FF angefangen und diesmal ist sie sogar über Warrior Cats XD. Nya wie ihr alle wisst habe ich einen eigenen Chara, und zwar die liebe Nebelschein. Tja und da Night, Silber und ich gerne mal ein "Frag die Warrior Cats" FanMade machen, gab es auch mal eine DatingShow für sie und gewonnen hat Geißel *o*.
Sie sind dann irgendwie zusammen gekommen und ja dann haben Silber und och gedacht, vielleicht könnten die beiden ja auch in nem WaCa Buch zusammen kommen, den Geißel hatte ja keine Gefährtin und ja, dann kam uns halt die Idee für diese Geschichte.
Sie ist aus der Sicht von Geißel und Nebelschein geschrieben und wird hauptsächlich mit dem 6. Buch der ersten Staffel verbunden sein.
Von den Charakteren wird sich nichts änder außer, dass Nebelschein im SchattenClan lebt und so mit Geißel in Kontakt kommt. 
Hierarchie der Clans:
 
Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß beim lesen.

Die Kapitel:
~Geißel (Prolog)
~Nebelschein (Kapitel 1)
~Nebelschein (Kapitel 2)

~Nebel

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Zuletzt von Nebelschein am Mo Jun 17, 2013 3:15 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~   Fr Jun 14, 2013 6:31 am

Geißel (Prolog)


Die Finsternis verschlang die dunkle Gestalt des Katers förmlich und er fühlte sich hier geborgen wie nie zuvor in dieser Schwärze. Hinter sich hörte er das Kratzen scharfer Krallen und der Duft von einigen, fremden Katzen strömte ihm in die Nase. „Das ist Geißel!“, hörte der schwarze eine vertraute, aber lange nicht mehr gehörte Stimme. Verblüfft fragte eine andere, tiefere:“Das ist Geißel? Der ist ja nicht größer als ein Schüler!“ Wut kochte in Geißel auf, aber er blieb kühl, während feiner Regen auf seinen kleinen, zitternden Körper prasselte und das Fell an ihn klebte. Er merkte wie der Besitzer der ersten Stimme panisch auf den zweiten Kater einredete. Nun drehte sich Geißel leise und unbemerkt um und beäugte seine Besucher. Seine eisblauen Augen funkelten aus der tiefen Dunkelheit heraus und die spitze Stimme, wie splitterndes Eis miaute Schrill:“ Sieht so aus, als hätte ich Gäste!“ Der große, dunkle Tigerkater peitschte nervös mit seinem Schwanz und starrte den kleinen Kater geschockt aus den bernsteinfarbenen Augen an. Als sich ihre Blicke trafen, blitzten vor Geißel`s Augen schreckliche Erinnerungen auf, eine dunkle Tigergestalt mit funkelnden, Bernstein Augen und langen, blutverschmierten Krallen, tiefe, schmerzende Wunden und unbändige, flammender Zorn im Herzen, Sinn auf Rache und unstillbarer Blutdurst, nach dem Blut des Katers der ihm das angetan hatte. Als er endlich die Erinnerungen abschütteln konnte, brannte die Wut wieder in seinem Herzen. Erst jetzt bemerkte er die kleine, graue Gestalt neben dem Getigerten und sofort wusste er woher er diese Stimme gekannt hatte. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dich je wiederzusehen, Kieselstein! Man sagte mir, du seist in den Wald umgezogen.“, miaute er mit einem kalten, eisernen Fauchen. Der graue Kater schaute ihn mit einem festen Blick an und meinte:“Ja Geißel, das bin ich auch.“ „Und was willst du dann hier? Hast du etwa deine Meinung geändert und kommst auf deinen Beinen jämmerlich zurückgekrochen? Erwartest du etwa von mir, dass ich dich mit Freunden willkommen heiße?“, miaute er mit einem kaum hörbaren Fauchen. „Nein Geißel. Das Leben im Wald ist gut. Es gibt reichlich Frischbeute, keine Zweibeiner...“ Geißel unterbrach ihn mit einer feindseligen Aussage und einem Schwanzschnippen:“ Du bist doch nicht gekommen, um die Vorzüge des Lebens im Wald zu loben. Eichhörnchen leben auf Bäumen, Katzen nicht!“, er kniff wütend seine eisblauen Augen zusammen, „Was willst du also?“ Nun trat der Tigerkater vor und knurrte laut:“Ich bin Tigerstern, der Anführer des SchattenClans. Und ich bin gekommen, um dir einen Vorschlag zu unterbreiten!“ Geißel sah den Kater mit den eisblauen Augen interessiert an. Was würde er nur von mir verlangen? Ich hoffe es ist etwas wichtiges und vielleicht bekomme ich die Chance für meine Rache an ihm, diesem Tigerstern. Was er mir angetan hat, wird er noch schwer bereuen, und wenn ich eigenhändig in den Wald eindringen muss um ihn zu töten. Er wird sein blaues Wunder erleben, und dem wird er nicht entkommen können. Sobald die Zeit da ist werde ich meine Rache bekommen und ihn töten!


~Nebel 

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Zuletzt von Nebelschein am Sa Jun 15, 2013 7:55 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~   Sa Jun 15, 2013 4:53 am

Auch wenns vielleicht keiner liest kommt hier Kapitel 1 XD

Nebelschein (Kapitel 1)


Die Nebelgraue gähnte herzhaft und genoss die warmen, fahlen Sonnenstrahlen auf ihrem Fell. Gespannt schaute sie ein weiteres Mal zum Lagereingang und wartete auf die Rückkehr ihres neuen Anführers Tigerstern und Kieselstein, die sich auf den Weg gemacht hatten um eine wichtige Mission auszuführen. Es waren bereits zwei Tage vergangen, seit der dunkle Tigerkater sich auf den Weg gemacht hatte und bis jetzt entdeckte auch keine Patroille den Anführer. Vielleicht ist ihnen ja etwas passiert oder sie sind nicht erfolgreich gewesen, dachte Nebelschein gelassen, denn als Tigerstern Anführer wurde gab es nicht einmal Spott und alle akzeptierten den Kater, der aus dem DonnerClan her gekommen war. Doch sie wusste gleich, dass du etwas nicht stimmen konnte, denn warum sollte so ein starker Krieger einfach zum SchattenClan kommen und seinen eigenen Clan verlassen? Vielleicht war es ja auch einfach nur sein Ziel den Clan an sich zu reißen. Ein lautes, erfreutes Jaulen riss die hübsche Kätzin aus ihren tiefen, schweifenden Gedanken um den Getigerten. Sie wusste, dass das nur bedeuten konnte, dass sie zurück waren, denn viele warteten wie sie gespannt auf ihre Rückkehr und waren interessiert daran warum sie gegangen waren. Nebelschein blickte auf und ließ ihren Blick zum Lagereingang schweifen. Dort kam gerade Tigerstern angelaufen und kurz darauf erschien der kleine, graue Kopf von Kieselstein. Sofort merkte Nebelschein den eigenartigen Geruch, der an den Pelzen der Zurückkehrenden haftete. Er stank fürchterlich nach Krähenfraß und ließ sie erschaudern. Wo haben die sich denn rumgetrieben, sagt nicht dass sie sich an diesem wiederlichen Zeug sattgefressen haben, dachte sie und kniff angewiedert die eisblauen Augen zusammen. Eine kleine, grau-weiße Gestalt lief zu den beiden herüber und Nebelschein erkannte Triefnase, den Heiler des SchattenClans. Immer noch fragte sie sich wie dieser Alte Kater es zum Heiler geschafft hatte obwohl er nicht einmal seinen eigenen Schnupften korieren konnte. Der Heiler untersuchte rasch Tigerstern und Kieselstein, der ehemalige Einzelläufer hatte sich zitternd neben den großen Anführer gestellt. Der grau getigerte hatte die Ohren angelegt, als ob er erst vor kurzem etwas schreckliches gesehen hatte. Als Triefnase ihn anschauen wollte, jagte er ihn mit einem scharfen Fauchen weg und tappte mit eingekniffenem Schwanz zum Kriegerbau. Was ist nur in den gefahren? Hat er einen Dachs mit drei Köpfen getroffen oder wie? Die Kriegerin schüttelte nur ihren schmalen, grauen Kopf und begab sich weiter auf die Lichtung um hören zu können was Tigerstern ihnen erzählen würde. Dieser jedoch drehte sich, ohne die Fragen seines Clans zu beachten, um und maschierte Richtung Anführerbau. Na dem ist anscheinend auch ne Laus über die Leber gelaufen so wie der sich benimmt. Was ist wohl auf ihrer Reise passiert? Jetzt hörte sie Tigerstern rufen, er fragte nach Schwarzfuss, der sich sofort auf zum Anführerbau machte, in seinem Gesicht sah man eine kleine Spur von Angst, wahrscheinlich erwartete er einen Haarstreubenden Bericht über die Mission und fürchtete sich davor was passiert war. Er verschwand im Bau und man sah noch einen letzten Augenblick seinen weißen Schwanz peitschen bevor auch dieser hinter ihm her verschwand. Neben Nebelschein erschien auf einmal Dunkelblüte, eine tiefschwarze, ehemalige Königin, die erst vor kurzem wieder als Kriegerin tätig war, nachdem es in der Kinderstube nichts mehr für sie zu zun gab. Sie schaute Nebelschein eindringlich an und fragte leise:“Was denkst du ist bei ihrer Mission passiert, Nebelschein. Sie sind so komisch, hast du eine Ahnung was passiert sein könnte?“ Die Graue schüttelte nur wage den Kopf und meinte:“Nein ich habe wirklich keine Ahnung, aber Tigerstern wird uns schon früh genug erzählen was passiert ist!“ Dunkelblüte nickte und da ertönte schon ein scharfes Miauen vom Anführerfelsen her. Tigerstern stand dort oben und hob seinen gewaltigen, getigerten Kopf und jaulte:“Meine ClanGefährten. Wie ihr wisst waren Kieselstein und ich auf einer sehr wichtigen Mission und haben dort bekommen was wir wollten. Es wird sich einiges verändern müssen und die erste Veränderung wird sein,... dass wir den FlussClan einnehmen werden und ich weiß auch schon wie!“ 

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BeitragThema: Re: Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~   Sa Jun 15, 2013 4:56 am

Yay,dass nächste Kapi!Es ist wie gesagt toll! c:
Mach büdde schnell weiter! D:

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BeitragThema: Re: Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~   Sa Jun 15, 2013 11:24 pm

Danke Silberle ^-^ hier is Kapitel 2 (du hast es ja schon gelesen XD) 

Nebelschein (Kapitel 2)


Ein erstauntes Raunen ging durch die Menge der Clankatzen. Einige sahen den Kater mit einem geschockten Blick aus dem weit aufgerissenen Augen an, andere murmelten entschlossen. Nebelschein sah, wie eine langbeinige Gestalt sich erhob, es war Mohnblüte, die bisweilen einzigste Königin im Clan. Sie erhob zitternd ihre Stimme und peitschte wild mit ihrem gescheckten Schwanz:“Was veranlasst uns dazu Tigerstern? Wieso sollen wir den FlussClan einnehmen?“ Es gab leises gemurmel, und hier und da blitzten unentschlossen, die Augen der Katzen auf. Der Anführer sah die Königin eindringlich mit seinen bernsteinfarbenen Augen an. Er sprang mit seinen muskolösen Hinterbeinen von seinem Platz und landete genau vor ihr. Die Gescheckte sprang mit einem lauten Fauchen zurück und starrte den großen Tigerkater entgeistert an. Dieser kümmerte sich nicht weiter darum, sondern meinte schroff:“Es ist verständlich, dass du nach meinen Beweggründen fragst, liebe Mohnblüte. Es ist ganz einfach, wir werden einen Clan nach dem anderen dazu leiten sich zu einem zusammen zu schließen, den TigerClan.“ „Und wozu soll das dienen? Willst du etwa über alle Clans herrschen? Was nützt uns ein ganzer Clan wenn es eh immer nur Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen gibt?“, fragte die Kätzin mit einem scharfen Ton. Tigerstern drehte nun seinen Kopf von ihr weg um sich dem gesammten Clan zuzuwenden. „Wir wollen versuchen, dass wir, die vier Clans in frieden leben können. Zuerst wollen wir den FlussClan fragen und wenn sie zustimmen brauchen nur noch die anderen Clans überzeugt werden! Und wenn der FlussClan zugestimmt hat, werden wir uns an diese wiederlichen Halbclankatzen machen. Und wahrscheinlich werden wir zu den FlussClan Katzen ins Territoruim ziehen müssen, denn wir erwarten Gäste und diese sollten uns dabei helfen die anderen Clans zu überzeugen.“ Die Graue Kätzin konnte nicht länger schweigen und rief zu Tigetstern:“Was haben diese Halbclankatzen gemacht? Und wer sind diese komischen Gäste? Hast du etwa sie bei deiner Mission gesucht?“ „Es sind Katzen aus zwei Clans, und wenn sich ein Clan gegen sie stellt, aus dem einer ihrer Eltern kommen, dann werde sie dem TigerClan vielleicht untreu und kämpfen gegen uns. Das ist ein ernsthaftes Problem und muss beseitigt werden! Und ja, Nebelschein diese Gäste habe ich bei meiner Mission gesucht. Es ist ein Clan von Streunern, der nicht anhält zu töten wenn es sein muss, und dieser Clan heißt BlutClan!“, sagte Tigerstern und die hübsche Kätzin sah die Angst wieder in seinen bernsteinaugen aufblitzen. Das war es also, was ihm und Kieselstein angst gemacht hatte, und soweit ich mich erinnere war dieser vorher ein Streuner. War er etwa früher im BlutClan? Und war es etwa so schlimm, dass er gegangen war?, ein schauer jagte Nebelschein durch den nebelgrauen Pelz und sie hoffte inständig, dass sie diesem BlutClan nie begegnen würde. Wenn doch, dann sollte sie ihn wahrscheinlich nicht verärgern oder es würde schlecht für sie aussehen. Nun war es wahrscheinlich nur noch eine frage der Zeit, bis dieser furchteinregende Clan hier in ihr Lager einziehen würde und darauf warten würde, die anderen Clans, die sich weigern sich dem TigerClan anzuschließen dazu zu zwingen und wenn sie dafür töten müssten. Die Graue fragte sich, welche kranke Katze nur auf so eine törischte Idee kommen würde und sowas zu ihnen holen würde, doch schon früh hat sie gemerkt, dass Tigerstern alles tun würde um zu bekommen was er wollte. Kopfschüttelnd verließ sie den Kreis der Katzen, die immernoch geschockt von der Nachricht auf der Lichtung standen, und machte sich auf den Weg um jagen zu gehen, denn der Clan würde bestimmt Frischbeute brauchen und sie musste einfach weggehen. Doch als die Kätzin das Lager gerade verlassen hatte und die spitzen Kiefernnadeln an ihren Ballen spürte und den Duft der Nadelbäume in ihre Nase drang, kam ihr die Idee vielleicht ihre Freundin Blatt zu besuchen, die am Rande des Waldes lebte und immer ein offenes Ohr für die Clankatze hatte. Kennengelernt hatten sie sich, als Nebelschein einmal als Schülerin alleine jagen gehen musste, und die hellbraune Kätzin am Rande ihres Territoriums enrdeckte. Sie griff die Einzelläuferin an, doch als diese sich um Hilfe schreiend wehrte, sah sie, dass die Kätzin genauso alt wie sie sein musste und so kamen die beiden dann ins Gespräch, nachdem die frühere Schülerin ihre Kehle losgelassen hatte. Immer öfters besuchte Nebelschein ihre Freundin und mitlerweile wahren sie sowas wie beste Freundinnen geworden und Nebelschein konnte der braun gestreiften alles erzählen, auch wenn sie Kummer und Sorgen hatte. Blatt sah sie dann immer mitfühlend mit ihren klugen, grünen Augen an und sagte dann immer etwas tröstendes oder ratsames, und meistens ging es ihr dann besser. Zielstrebig machte sich die junge Kriegerin auf den Weg zum Waldrand, während feuchtes Moos an ihren Ballen kleben blieb und die Vögel munter in den Bäumen zwitscherten. Endlich erreichte sie die Stelle, wo ein großes Loch im Boden aufragte, welches in einen Fuchsbau führte. Dort wohnte die Einzelläuferin und sofort rief Nebelschein nach ihr. Erst regte sich nichts, doch nach einigen Sekunden sah sie die grünen, wohlbekannten Augen von Blatt amüsiert aufblitzen und wurde von einem hellbraunen Fellbündel begraben. 


~Nebel

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BeitragThema: Re: Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~   Sa Jun 15, 2013 11:44 pm

Wieder ein tolles Kapi! ^^
Ich freue mich darauf wenn es weitergeht. c:

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BeitragThema: Re: Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~   Do Jun 20, 2013 5:54 am

Geißel (Kapitel 3)


Noch sog der schwarze Kater den nach Krähenfraß richenden Gestank seines alten zu Hauses tief in die Nase. Bald werden wir im Wald leben, nie mehr hungern müssen oder uns von Krähenfraß ernähren. Es wird sauber sein und nie mehr Gestank würde unseren Schlaf stören. Nachdem Tigerstern ihnen den Vorschlag gemacht hatte, die Probleme im Wald zu bewältigen und, dass der BlutClan dort leben könnte, wenn diese weg sind, hatte Geißel natürlich sofort zugestimmt und sinnte immer noch auf Rache. Doch nicht nur die würde er bekommen sondern auch ein zu Hause für den BlutClan. Als der Kater gegangen war, begannen sofort die Vorbereitungen für die Abreise und alle Katzen waren erfreut von hier wegzukommen. Knochen, mein Stellvertreter und ein riesiger Kater, kam gerade zu mir gelaufen. „Bald werden wir endlich hier wegkommen!“, meinte der Kater begeistert,“Hast du schon einen Plan wie wir den Wald einnehmen werden?“ Geißel schüttelte nur begierig den Kopf und antwortete schrill:“Nein, aber du weißt, dass der BlutClan stark genug ist sich mit diesen weichen Katzen anzulegen. Außerdem werde ich von etwas angespornt und das ist Rache!“ Knochen legte leicht seine Ohren an und blickte auf das mit Hunde-und Katzenzähnen bespickte Halsband. „Du hast ja Recht Geißel, wir brauchen endlich auch einmal ein anderes Leben ohne den Müll und die ständigen Krankheiten und ich weiß, dass du wahrscheinlich etwas schlimmes erlebt haben musst, wenn du so fixiert auf den Feind bist.“, meinte mein Stellvertreter mit einem wissenden Kopfnicken. Bald würde die Katzen sich aufmachen und an den Rand des Zweibeinerortes gehen, wo schon ein Vertreter von Tigerstern warten würde, der uns in den Wald führen wollte. Schnell lief der schwarze Kater zu einen großen Berg aus unzähligen, abgenagten Tierknochen und stieg dieses mit Leichtigkeit hinauf und rief zu den aufgewühlten Katzen hinunter:“Meine lieben ClanGefährten! Endlich ist es soweit und der BlutClan wird endlich ein würdiges zu Hause bekommen. Folgt mir in unsere neue Heimat den Wald!“ Triumpfierendes Heulen war von allen zu hören und sie schritten mit freudigen, eregten Gefühlen ihrem Anführer hinterher, der vom Knochenberg gesprungen war und sich auf den Weg machte. Knochen leitete die letzten Nachzügler noch voran und machte sich dann am Ende der Gruppe auch auf den Weg. Geißel sah sich noch ein letztes Mal die Gasse an, in der sie jetzt liefen und prägte sich die hohen, schmutzigen Mauern und den verseuchten, Geruch der Zweibeinermülltonnen noch einmal ein, da er sie wohl nie wieder sehen würde. Es war fast Sonnenhoch als sie den Rand des Ortes erreichten und schon sah er die kleine Gestalt einer Clankatze auf sie wartend, am Rande eines Feldes. Der Kater war klein und migrig, sein getigertes Fell sträubte sich leicht bei dem Anblick der BlutClanKatzen. „Hallo G...Geißel!“, miaute er zitternd als ich neben ihn trat und mit dem Schwanz schnippte. Der kleine, schwarze Kater nickte ihm nur zu und drehte sich zu seinen Gefährten um. Es schienen alle da zu sein und so machte er sich langsam auf den Weg Richtung Wald. Der Getiegerte rannte ihm hinterher und meinte mit einem Schwanzschnippen, dass er sie führen würde. Geißel fauchte, denn er mochte es überhaupt nicht, wenn jemand seinen Clan befehligte, doch als er sah, wie geschockt der Krieger ihn mit seinen Augen anstarrte, merkte er wie voreilig und mürrisch er gehandelt hatte und er wusste ja, dass dieser Kater da war um sie in ihr neues Heim zu führen. Wiederwillig nickte er und schickte den Krieger voran, auch wenn er ihm nicht ganz trauern wollte. Die ersten Bäume des dichten Waldes waren nach einiger Zeit schon zu sehen und ein leises Gemurmel machte sich unter den Katzen breit. Als der Waldrand erreicht war, sah Geißel wieder ein paar Erinnerungen aufblitzen, ein kleines Hauskätzchen in einem dunklen Wald, große Katze, die ihn angriffen und wieder dieser pochende Schmerz in seiner Flanke. Hier war es passiert und hier würde er seine lang ersehnte Rache bekommen. Das kalte Moos unter seinen Schwarzen Ballen, fühlte sich angenehm an und wohlfühlen drang in ihn hinein. Der starke Duft der Nadelbäume, die hier überall standen und denn Himmel fast verdeckten, war harzig und stach leicht in seiner Nase. Ein paar Nadeln, picksten den Kater, doch das machte ihm nichts aus, denn nach einiger Zeit würde ihn das nicht mehr nerven, denn sie hatten ihr neues zu Hause endlich erreicht. Der BlutClan war angekommen. 

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BeitragThema: Re: Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~   Fr Jun 21, 2013 11:04 pm

~Nebelschein (Kapitel 4)


Nachdem Blatt die Nebelgraue so überraschend unter sich begraben hatte, versuchte die Kätzin unter der Freundin hervor zu kriechen. „Blatt, komm du wirst langsam schwer!“, schnaufte Nebelschein und schüttelte währenddessen ihren gerade freibekommenen Kopf, so dass sich ihr graues Ohr entknicken konnte. Die hellbraune Einzelläuferin sah Nebelschein nochmals erfreut mit ihren strahelenden, grünen Augen an und stieg von der Kriegerin herunter. „Ach Nebelschein was ist denn los? Du bist doch sonst auch nicht so mürrisch!“, miaute die Braune fröhlich. „Tigerstern hat grade wieder einen seiner tollen Pläne, er will erst den FlussClan einnehmen und dann einen Clan nach dem anderen. Er hat sogar einen Clan namens, BlutClan holen lassen, damit sie ihm dabei helfen. Und ich schätze der BlutClan wird bald hier auftauchen. Tigerstern meinte sie würden nicht scheuen zu töten und ehrlich gesagt habe ich angst, dass sie auch uns in die Mangel nehmen werden. Was soll ich nur tun?“, seufzte Nebelschein und sah ihre beste Freundin mit den eisblauen Augen fragend an. Diese schüttelte nur unverständlich ihren Kopf und miaute mitfühlend:“Das kann ich gut verstehen. Warum denkt euer Anführer sich nur so etwas aus? Reicht ihm denn ein Clan nicht?“ „Anscheinend nicht! Warum musste unser Clan ihn nur als unseren Anführer wählen?“ Blatt schaute sie an und ihr Rückenfell sträubte sich leicht. „Keine Ahnung, ich verstehe eure Lebensweise irgendwie überhaupt nicht. Warum kommst du nicht zu mir und lebst mit mir als Einzelläuferin? Dann wären deine Probleme doch gelöst!“ Nebelschein schaute die braun-getigerte nur ungläubig aber auch dankbar und warm an. „Es tut mir Leid Blatt, aber ich kann meinen Clan doch nicht mit diesem Kater allein lassen und außerdem würde ich mein Leben dort vermissen!“, die Kriegerin schüttelte den Kopf und ihr Schwanz peitschte leicht hin und her,“Aber ich danke dir für dein Angebot, du bist eine tolle Freundin, Blatt!“ Die Einzelläuferin nickte und fragte:“Also was wirst du nun machen, wegen diesem BlutClan?“ „Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht, aber ich werde mir etwas einfallen lassen. Ich muss jetzt gehen, Blatt. Mein Clan wird sich fragen wo ich bin und ich sollte vielleicht noch jagen gehen.“ Die Kriegerin stand auf und ging durch das weiche Gras zu ihrer Freundin und leckte ihr schnurrend das Ohr. „Bis bald!“, flüsterte sie und machte sich auf den Weg zum SchattenClan. 


Als Nebelschein gerade im Wald angekommen war, roch sie den vertrauten Geruch einer Maus. Sie blickte um sich und entdeckte den kleinen, fetten Nager zwischen ein paar getrockneten Farnwedeln. Die Maus nagte gerade an einem Kiefernzapfen und der Geruch des Beutetiers wurde in die Nase der Nebelgrauen getragen, der ihr den Speichel im Mund zusammen laufen lief. Leise schlich sich die Kätzin an, so ein Beutetier wurde zwei oder drei Junge satt machen, dass musste sie einfach fangen! Ein leises Knacken ertönte im Gebüsch neben ihr und die Maus zuckte mit den Ohren, Nebelschein sprang los, doch die Beute hatte sie entdeckt und floh. Rechtzeitig schaffte Nebelschein es noch sie mit einer Pfote zu packen und biss ihr einmal kräftig in das braune, haarige Genick. Der Körper des Nagers erschlaffte zwischen den Zähnen der Kriegerin. Nun sah sie sich um und wollte wissen woher das Geräusch kam, was fast ihren Fang zermasselt hätte. Wieder raschelte und knackte etwas im Gebüsch neben ihr. Das graue Nackenfell sträubte sich, doch sie nahm einen vertrauten Geruch wahr, den sie fast besser kannte als ihren eigenen. Es war der Duft ihrer Schwester Mondschein. Gerade als sie das erkannte trat auch schon die hübsche, schwarze Kätzin aus dem Gestrüpp hervor. Die lilanen Augen, der Kriegerin blitzten erfreut auf und zwei kleine Körper baumelten in ihrem Maul. Sie war also auch jagen. Und hat wohl mehr gefangen als ich, dachte Nebelschein mit einem Schnurren. Ihre Schwester lief gerade ihre Beute fallen und miaute froh:“Oh hallo Nebelschein, bist du auch gerade jagen?“ „Ja ich habe eine Maus erwischt, die du mir fast verjagt hast mit deinem Getrampel!“, knurrte Nebelschein spielerisch. Mondschein schnurrte amüsiert. „Das tut mir Leid. Ich konnte ja nicht wissen, dass du gerade beim jagen einer Maus warst.“ Die Nebelgraue schluckte, ihre Schwester hatte das mit Tigerstern ja gar nicht mitbekommen. „Mondschein? Weißt du eigentlich, dass Tigerstern zurück ist?“ Erstaunt weitete ihre Schwester die lilanen Augen und blinzelte überrascht. „Nein, was hat er denn gesagt, als er zurück kam?“, fragte sie neugierig. Jetzt musste die Kriegerin ihr wohl alles erzählen. „Ich glaub nicht dass es dir gefallen wird!“, murmelte sie mit, fest aufeinander gebissenen Zähnen. „Ist egal, ich würde es eh irgendwann mitbekommen, also erzähl!“, miaute die Kätzin und leckte dabei ihre silberne Pfote. „Na gut..!“, meinte Nebelschein und erzählte ihr alles was geschehen war.


„Tigerstern erwartet doch nicht wirklich, dass wir die anderen Clans einnehmen?“, fauchte die Kriegerin und peitschte wild mit ihrem langen, schwarzen Schweif. Das dunkle Rückenfell hatte sich aufgestellt und sie sah ihre Schwester mit funkelnden Augen an. „Leider doch...“, murmelte Nebelschein und ging zu Mondschein um sie zu beruhigen. Mit einem Schwanzschnippen gab sie ihrer Schwester zu verstehen, dass sie zurück ins Lager gehen sollten. Mondschein`s Rückenfell legte sich und sie hab ihre Beute auf. Auch die Nebelgraue hob die fette Maus auf und folgte ihrer Schwester, die sich bereits auf den Weg zum Lager gemacht hatte. Plötzlich nahm sie einen stechenden Geruch von Krähenfraß war, mit einem Duft von vielen, fremden Katzen. Angewiedert rümpfte Nebelschein ihre Nase und auch Mondschein schien der Duft nicht zu gefallen und meinte mit einem leisen Fauchen:“Was ist denn das für ein Gestank?“ Nebelschein wusste was das war und antwortete mit einem trockenen Hals:“Ich glaube der BlutClan ist so eben angekommen!“

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BeitragThema: Re: Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~   Mi Jun 26, 2013 5:48 am

~Nebelschein (Kapitel 5)

Leise schlichen Nebelschein und ihre Schwester sich auf ihren weichen Ballen ins Lager. Der Geruch von Krähenfraß wurde mit jedem Schritt stärker und somit auch unerträglicher für die beiden Kriegerinnen. Das Nebelgraue Nackenfell der Kätzin streubte sich und sie musste die kleine Maus fest mit den Zähnen halten, damit sie sie nicht vor ekel fallen ließ. Die Nebelgraue fragte sich wie der BlutClan wohl aussehen würde und ob die Katzen wirklich so gefährlich waren, wie man es von ihnen behauptete. Auf der Lichtung in der Mitte des Lagers wahren alle Katzen versammelt, wie schon bevor Nebelschein losgegangen war. Interessiert versuchte die Katze die Neuankömlinge zu sehen, doch diese hatten sich wohl zurück gezogen. Sie zuckte mit der Schulter und bedeutete ihrer Schwester, dass sie ihre Beute erstmals zum Frischbeutehaufen bringen sollten. Zusammen traten die beiden an den kümmerlichen Beutehaufen und legten ihre Beute nieder. Hinter ihnen ertönte die rauhe, laute und tiefe Stimme von Tigerstern und hallte wie ein Echo durch das Lager des SchattenClans. Erschrocken fuhren die beiden Kätzinnen herum und sahen zu dem Getigerten, der auf dem Anführerfels stand. Neben ihm saß ein kleiner, schwarzer Kater. Er leckte sich die weiße Pfote und das rote, mit Zähnen bespickte Halsband, was er um den Hals trug, scheurte leicht an seinem schwarzen Fell entlang. Nebelschein schauderte als sie erkannte von welchen Tieren die Zähne wahren, Hunde- und Katzenzähne! Hat er diese als Trophehen genommen nachdem er dessen Besitzer erledigt hatte?, fragte sie sich und merkte wie ihre Schwester auch anfing zu zittern. Jetzt öffnete der Kater seine Augen und starrte in die Menge. Eisblau funkelten diese ihnen entgegen und Nebelschein erkannte Ähnlichkeiten mit dem Blau ihrer Augen. Der Schwarze war mit seinem Blick bei der Nebelgrauen hängen geblieben und musterte sie mit einem eigenartigen Lächeln, dass seine Lippen umspielte. Ohne sich bewegen zu können musste die Kriegerin dem Blick standhalten. Doch sie verspürte auch ein leichtes Kribbeln in ihrem Bauch. Zuerst dachte sie es währe die Furcht die in ihre hochstieg, doch das war nicht so und sie hatte noch nie so ein Gefühl erlebt. Sie schüttelte den schlanken Kopf und versuchte nicht mehr auf den Kater zu achten und wendete sich wieder Tigerstern zu, der gerade anfing zu reden.
„Nun meine lieben Clankatzen, wie ihr sicher mitbekommen habt ist der BlutClan eingetroffen und dieser Kater hier“
, er deutete mit einem Schwanzschnippen auf den Schwarzen neben ihm,
“ist Geißel der Anführer dieses Clans. Er hat sich bereit erklärt sich der Sache anzunehmen, wenn die anderen Clans sich uns wiedersetzen wollen.
“ Tigerstern nickte dem Kater namens Geißel zu und dieser erhob sich und schaute sie mit den kalten, blauen Augen an. Dann miaute Tigerstern ein weiteres mal:
“Ihr werdet ihnen zeigen wo sie schlafen können. Im Kriegerbau wird genug Platz für den BlutClan sein, bis wir in das FlussClanLager eingedrungen sind!“
Ein weiterer Schauer jagte der jungen Katze über ihr Rückenfell, sie sollte wirklich mit diesem Katzen in einem Bau schlafen? Als sie ihren Blick an den Rand des Lagers schweifen lief, sah sie weitere Katzen, die mit Halsbändern geschmückt waren aber auch einige unter ihnen hatten keins. Das müssen wohl die BlutClanKrieger sein! Die sind ja genauso gruselig wie Geißel! Mondschein erschien neben ihr und der Gesichtsausdruck in ihrem schwarzen Gesicht verriet, dass auch sie von dem ganzen nicht wirklich begeistert war. Nebelschein kniff die Augen zusammen und gab ihrer Schwester damit zu verstehen, dass sie wohl keine andere Wahl hatten als mit zu spielen.

Nebelschein biss herzhaft in das magere Fleisch der kleinen, braunen Maus hinein. Es waren nun einige Stunden vergangen seitdem die Ankunft des BlutClans bekannt gegeben worden war und der Tag neigte sich langsam dem Ende zu und das rot-orange Licht der untergehenden Sonne tauchte das Lager in eine gemütliche, entspannende Atmosphäre. Die Kriegerin versuchte nicht an die Nacht zu denken in der sie mit diesem kuriosen Clan in einem Bau schlafen musste und nagte weiter an ihrer Beute. Mondschein lag neben ihr und puhlte sich mit der Kralle ein paar Federn aus dem Mund, ihr langer Schweif peitschte, nervös hin und her, wahrscheinlich machte auch sie sich sorgen darüber, wie das alles in der Nacht verlaufen würde. Tigerstern saß am Rande des Lagers vor seinem Bau und unterhielt sich mit Geißel, der von den Schatten fast vollkommen verschlungen wurde, so schwarz war sein Fell. Er warf dem SchattenClan Anführer ein paar feindselige Blicke zu, aber so, dass dieser das nicht bemerkte. Nebelschein wusste, dass Geißel irgendwas gegen den Tigerkater hatte, aber was es war konnte sie nur raten. Schließlich kamen Geißel und Tigerstern zum Ende des Gespräches und die BlutClanKatze stand auf und maschierte Richtung Kriegerbau und verschwand in den kühlen Schatten innendrinn. In der Nähe sah die Kätzin einen großen, schwarzen-weißen Krieger mit durchdringlichen, grünen Augen und vielen Kampfnarben. Auch dieser hatte ein furchteinflößendes Halsband, dass mit etlichen Hunde- und Katzenzähnen gespickt war. Nebelschein konnte sich gut vorstellen, dass er der zweite Anführer des BlutClans war. Ein leises Gähnen entfuhr der Kätzin plötzlich und sie merkte, wie müde sie nach diesem anstrengenden Tag war. Modnschein neben ihr sah sie an, als ihre Schwester aufstand und folgte dieser nach einigen Augenblicken. Im Kriegerbau war eine stickige Aura und es wirkte sehr erdrückend im sonst so heimischen Schlafplatz der Kätzin. Als die Kriegerin sich zu ihrem Schlafplatz begeben wollte, sah sie ein kleines, schwarzes Fekkbündel darin liegen. Dieser Geißel hat sich doch tatsächlich auf meinen Schlafplatz gelegt, na warte!, dachte sie sich und trat auf den Kater zu. Dieser zuckte mit dem Ohr und öffnete eins seiner blauen Augen. Als Nebelschein ihn hören sprach stockte ihr der Atem.
„Was schaust du denn so?“
, fragte er mit einer kalten, splitternden Stimme. Nebelschein hatte schon Angst zu antworten, doch sie riss sich zusammen und meinte schroff:
“Das ist mein Schlafplatz und ich würde dich bitten davon zu verschwinden!“
Geißel sah die Kätzin leicht amüsiert an, machte aber keine Anstalten sich zu bewegen.
„Du hast Mumm meine liebe, denn nicht jeder wagt es so mit mir zu reden! Wenn du mich kennen würdest, hättest du lieber deinen Mund gehalten, doch ich will als Gast mal nicht so sein!“
, miaute er mit einem leisen Schnurren und stand von dem Moosnest auf. Die dunkelgrau Getigerte blitzte den Kater und, doch ihr Herz sackte vor schreck fast tiefer. Geißel hatte sich in eine andere Ecke begeben und schüffelte an einem unbenutzten Nest und machte es sich dort bequem. Nochmals musste die Kriegerin schlucken und legte sich nach einigen Umdrehungen in ihre Nest und legte den grauen Schwanz auf ihre Nase. Ein ungutes Kribbeln machte sich in ihr Breit, doch sie versuchte dies zu unterdrücken und sank tatsächlich bald in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

~Nebel

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BeitragThema: Re: Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~   Do Jun 27, 2013 5:54 am

~Geißel (Kapitel 6)

„Kann es sein, dass du ein Auge auf die junge Kriegerin geworfen hast, Geißel? Denn sonst hättest du sicher nicht so sanft reagiert, sondern die Kätzin in Stücke gerissen, weil sie sich dir gesetzt hat.“
Knochen schaute den schwarzen Kater durchdringlich mit seinen tiefgrünen Augen an und wartete gespannt auf eine Antwort. Es war eine Nacht vergangen und der Anführer des BlutClans konnte sich nur zu gut an die hübsche, nebelgraue Kriegerin erinnern, die ihn angefaucht hatte, wie es nie eine Katze machen würde. Ihr Temperament gefiel ihm wirklich gut, denn sowas brauchte eine echte Katze, die auch in harten Zeiten überleben wollte, diese Kätzin wäre eine sehr gute BlutClanKriegerin.
„Kochen du weißt, dass es dich eigentlich nichts angeht was ich tue und lasse, aber du hast recht. Diese Kätzin hat Temperament und würde sich so schnell nichts befehlen lassen. Mir gefällt ihre Art.“
, meinte der kleine Kater mit einem amüsierten Blitzen in den eisblauen Augen. Knochen nickte knapp und setzte sich neben seinen Anführer. Geißel neigte sich einer kleinen Amsel zu, die er sich vom Frischbeutehaufen geholt hatte und bis in das Tier hinein. Prompt hatte er das ganze Maul voller Federn, doch dass störte ihn nicht im geringsten. Alles hier fand er toll, den Kriegerbau indem er so weich und wohlfühlenend wie nie in seinem Leben geschlafen hatte, die reiche Beute, die den ganzen Clan mit Leben beweckte und so zart und lecker war, wie keine Ratte es im Zweibeinerort sein würde und bald würde hier alles dem BlutClan gehören, also störten ihn ein paar Federn nicht weiter. Ein leises Tappen verriet ihm, dass jemand gerade aus dem Kriegerbau kam und als der Schwarze seine Augen auf den Eingang richtete, sah er zu seinem Erfreuen die graue Kriegerin. Ihre eisblauen Augen funkelten leicht in der noch leicht schimmernten Sonne am frühen Tage und das nebelgraue Fell war glatt und glänzte. Als die Nebelgraue den BlutClanKater entdeckte, zog ein winziger Funken Zorn durch ihre klaren Augen und der lange, dünne Schwanz peitschte nervös hin und her. Hatte sie etwa etwas Angst vor ihm, weil er gestern vielleicht doch etwas hart geantwortet hatte? Geißel rappelte sich auf und maschierte geradewegs auf die hübsche, schlanke Kätzin zu. Er musste wenigstens ihren Namen wissen.
„Hallo ich bin Geißel. Tut mir Leid, dass ich mich gestern in dein Nest gelegt habe, das konnte ich ja nicht wissen!“
, meinte er mit einem leisen Schnurren im Ton seiner schrillen Stimme. Der Kater wusste selbst nicht so genau, warum er so freundlich war, denn eigentlich hatte er seit Ewigkeiten nicht mehr nett mit einer anderen Katze geredet. Ein Kribbeln schoss durch den Bauch des Katers, ein Gefühl was er noch nie erlebt hatte. Es fühlte sich warm und wohlig an, ganz anders als der Hass den er immer verspürte, seit er den BlutClan gegründet hatte. Die Kriegerin schaute den Kater zuerst verwirrt an, als ob sie überlegen musste was sie als nächstes sagen wollte.
„Nun ich hoffe du machst es dir nicht noch einmal dort bequem, denn ich schlafe seit ich eine Kriegerin geworden bin dort und werde auch immer dort schlafen!“, meinte sie nun mit einem scharfen Ton in der Stimme, doch Geißel nahm auch ein leichtes Zittern wahr.
„Ich werde es mir merken, aber kannst du mir auch verraten wie du heißt? Oder soll ich dich nur Kriegerin nennen?“
„Das machst du nicht!“
, meinte die graue mit einem Fauchen und ihr Nackenfell sträubte sich,
„nun gut ich sage dir meinen Namen. Ich heiße Nebelschein!“
Nebelschein der Name passt wirklich zu ihr, dachte Geißel und blinzelte die Kätzin mit einem schiefen Lächeln an. Zögerlich Lächlte Nebelschein zurück und der Kate merkte, wie nervös sie war.
„Ich muss nun gehen. Vielleicht fange ich noch etwas, denn wir brauchen mit eurem Clan nun mehr Beute und bald wollen wir zum FlussClan aufbrechen!“
,miaute Nebelschein und machte sich gerade auf um das Lager zu verlassen, doch Geißel lief schnell zu ihr, denn das war die Chance ihr näher zu kommen, wenn sie allein jagen gehen könnten.
„Warte, es ist immerhin mein Clan und ich sollte mich vielleicht auch um die Beute für ihn kümmern, ich komme gerne mit!“
„Nun gut, mal sehen wie du dich im Wald machst, denn hier jagt es sich anders als im Zweibeinerort und die Beute hier hat andere Gewohnheiten!“
, miaute sie und musste grinsen.
„Ich werde dir schon zeigen, dass ich es schaffen werde!“
, meinte Geißel mit einem spielerischen Knurren. So hatte er sich seit Jahren nicht mehr gefühlt, wie ein Junges, dass mit seinen Geschwistern und Freunden tollte und nie Hass erlebt hatte. Gemeinsam verließen die beiden Katzen das Lager um jagen zu gehen.

Eine kleine Maus hatte sich in den Kiefernnadeln versteckt und knabberte ein paar Körner, die sie in den winzigen Händchen hielt. Geißel trat leise heran, um sie nicht zu verschrecken, doch als er ausversehen auf einen kleinen Ast trat, knackte es laut, die Maus spitze ihren Ohren und entdeckte den Jäger, der versuchte sie mit einem großen Sprung noch zu packen, doch er war zu langsam und so verschwand der Nager in einem Loch im Waldboden. Enttäuscht ließ er sich auf den Bauch fallen und murmelte verärgert ein paar Wörter. Neben ihm tauchte Nebelschein auf und legte sanft ihre Schwanzspitze auf seine Schulter.
„Das war schon gut für einen ersten Versuch, aber du musst darauf achten wo du hintretest, sonst kann sowas schnell passieren und die Beute ist weg, davor du sie packen kannst!“
Geißel nickte und stand auf. Ein paar Nadeln hatten sich in seinem Fell verfangen und er schüttelte sich um sie los zu werden. Nebelschein schnurrte und meinte mit einem spielerischen Fauchen:
„Ich zeige dir mal wie das ein richtiger Jäger macht!“
Sie stellte sich hin und schnupperte nach Beute. Als sie eine Spur aufgenommen hatte, schlich sich die schlanke, Jägerin leise immer weiter weg, zu einem Gebüsch hin. Geißel konnte kein Anzeichen von irgendeiner Beute entdecken, doch plötzlich bewegte sich etwas und ein langes, braunes Ohr erschien hinter dem Gestrüpp. Geißel erkannte nun den Geruch eines jungen Kaninchens, dass sich wohl dort zu verstecken schien. Nebelschein war schon ganz dicht drann und kroch immer weiter auf die nichts ahnende Beute zu. Mit einem großen Sprung landete sie schließlich im Gestrüpp und dort erlegte sie das Tier mit einem kräftigen Biss in den Nacken, sodass es unmöglich überleben konnte. Truimphierend spazierte sie nun zu dem schwarze Kater, der das ganze gespannt beobachtet hatte. Sie legte den schlaffen, braunen Körper nieder und ihre Augen funkelten voller Stolz.
„So macht man das, hast du es genau gesehen?“
, meinte sie mit einem neckenden Ton. Geißel schnurrte und nickte eifrig. Hoffentlich würde er bald auch so gut jagen können um seinen Clan ernähren zu können. Doch ein Problem blieb, wenn er die Clans auslöschen wollte, müsste er auch Nebelschein töten und das wollte er nicht, aber sie könnte sich auch auf die Seite ihreres Heimes stellen und dann müsste er es wohl oder übel machen. Geißel versuchte nicht an die Zukunft zu denken und lief zu Nebelschein, die in der Zwischenzeit ihre Beute gepackt hatte und einige Schritte gegangen war. Mit einem Schwanzschnippen zeigte sie ihm, dass sie zurück gehen wollte und so folgte der Schwarze ihr in Richtung Lager, ohne weiter über die Zukunft zu denken und ihren Folgen.

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BeitragThema: Re: Scourge & Mistyshine, ~Hopeless Love~   Sa Jun 29, 2013 10:16 pm

Es waren weitere vier Sonnenaufgänge vergangen, seitdem der BlutClan und somit auch Geißel im SchattenClan angekommen waren. Die SchattenClanKrieger waren meist damit beschäftigt gewesen, den BlutClanKatzen das Jagen im Wald beizubringen. Nebelschein hatte während dieser Zeit, meist mit Geißel im Wald das Jagen geübt und sie musste feststellen, dass die BlutClanKatzen doch nicht so brutal und gruselig waren, wie sie gedacht hatte. Immerhin war Geißel immer nett zu ihr und zusammen hatten sie viel Spaß. Gerade lag die nebelgraue Kriegerin am Rande des Lagers und hörte den Vögeln zu, wie sie munter in den Bäumen zwitscherten, weit weg aus ihrer Reichweite und somit keine passende Beute für sie. Geißel trat gerade neben die Kriegerin und lächelte sie leicht an.
„Und wollen wir jetzt nochmal jagen gehen? Oder hast du was anderes vor?“
, fragte er und sein Schwanz peitschte leicht hin und her. Seine Blauen Augen sahen sie freundlich und warm an. Nebelschein überlegte, denn bald wollten sie sich zum FlussClanLager aufmachen und somit sollten sie sich vielleicht einen kleinen Vorrat jagen. Es würden zwar ein paar Katzen beim BlutClan bleiben, doch größtenteils mussten sie sich dann allein versorgen.
„Wir brechen bald auf. Ich glaube wir sollten einen kleinen Vorrat für euch fangen, denn ihr müsst euch dann allein versorgen, wenn wir weg sind.“
Geißel sah sie nun etwas geknickt an. Wahrscheinlich war er traurig, dass sie ihn bald verlassen musste.
„Gehts du auch weg?“
, fragte er mit einer leichten Trauer in der Stimme. Der Kriegerin viel es zwar schwer, aber sie nickte leicht und somit ließ Geißel traurig seinen schwarzen Schwanz hängen und legte sich neben die Kätzin.
„Es tut mir Leid, aber fast alle Krieger müssen mitkommen, auch Mondschein kommt mit. Tigerstern will es wohl nicht riskieren, dass der FlussClan nein sagen konnte und so nimmt er uns mit, sozusagen als Drohung, damit sie sehen wie ernst wir es meinen!“
Nebelschein rollte mit den Augen, sie fand den Plan von Tigerstern einfach nur dumm und sein getue ging ihr langsam auf die Nerven. Der schwarze Kater nickte nur mit dem Kopf und in seinen Eisblauen Augen blitze die Trauer auf. Nebelschein erhob sich auf ihre Pfoten und ging in Richtung Lagerausgang. Auf halben Weg blieb sie stehen und sah sich nach dem BlutClanKater um und fragte mit einem amüsierten Schnurren:
„Kommst du, oder willst du wie ein glotzäugiges Kaninchen dort sitzen bleiben. Also ich gehe jetzt jagen!“
Auf dem Gesicht des Katers spiegelte sich ein Lächeln und er sprang sofort auf die Pfoten. Mit einem spielerischem Fauchen meinte er zu der hübschen Kriegerin:
„Nicht ohne mich meine Liebe!“
Er rannte zu ihr hin und stieß ihr leicht gegen die Flanke. Dann machten sich die beiden Katzen auf in den Wald.

„Du...Nebelschein?“
, Geißel blieb stehen und die Kriegerin spürte Unsicherheit in ihm Aufsteigen. Nebelschein sah sich zu dem Kater um und sah ihm in die Augen, in denen sich leichter Scham spiegelte. Glühende Hitze stieg durch den Pelz der jungen Kriegerin, das passierte in letzter Zeit öfters, wenn Geißel sie ansah oder die beiden etwas gemeinsam machten, doch war es nie so stark wie jetzt gewesen. Mit einer leicht zitternden Stimme fragte sie den Kater:
„Ja was ist denn?“
Er blickte noch unsicherer drein und miaute verlegen:
„Weißt du, ich bin eigentlich ein knadenloser, mürrischer Kater und wenn ich jemanden töten soll, dann mache ich das ohne mit der Wimper zu zucken. Ich mag es eigentlich überhaupt nicht, wenn mir irgendeine Katze zu Nahe kommt und ich bin durch ein Ereigniss so geworden und seitdem war mein Herz kalt und ich ließ nie jemanden an mich heran. Doch als ich dich traf, da...da war das alles weg und zwar immer wenn du bei mir warst“
, Geißel trat einen kleinen Schritt auf sie zu und seine Nase befand sich unmittelbar vor ihrer,
“ich weiß nicht warum es auf einmal so war, und ich weiß auch nicht ob du das auch fühlst, aber ich glaube, ich liebe dich und du sollst wissen, dass ich nie in meinem Leben sowas verspürrt habe außer bei dir!“
Nebelschein wurde immer heißer und ihr ganzer Körper prickelte vor Aufregung. Geißel liebte SIE, eine normale Kriegerin! Plötzlich bewegten sich ihre Lippen, und sie sagte, ohne dass sie es eigentlich sagen wollte:
„Mir geht es auch so Geißel, ich liebe dich auch!“
Dann grub sie, wie automatisch, ihren Kopf in sein weiches Fell und spürte das Kinn des BlutClanAnführers auf ihrer Stirn und der warme Atem des Kater strich ihr sanft übers Ohr. So standen die beiden Katzen eine Weile da, bis Geißel sich regte und meinte:
„Sollen wir jetzt eigentlich noch jagen gehen, oder hast du keine Lust mehr?“
Nebelschein sah den Kater mit ihren funkelnden Augen an und meinte sanft:
„Nein, ich möchte nicht mehr jagen gehen, doch wir müssen, denn wenn wir ohne Frischbeute ins Lager kommen, sind wir selbst welche!“
Geißel stieß ein amüsiertes Lachen aus und seine Augen blitzten schelmisch:
„Der der das macht, sollte sich sowas erstmal trauen. Ich bin doch nicht umsonst der gefürchteteste Kater im Zweibeinerort gewesen und wurde doch nicht umsonst von Tigerstern eingestellt, falls sich die anderen Clans weigern sollten!“
Nebelschein musste über diese Worte schmunzeln, denn er hatte wohl recht, doch würde er auch gegen den herrischen SchattenClanAnführer ankommen? Doch irgendwie war der Kriegerin das jetzt egal, denn sie hatte nun Geißel als ihren Gefährten und sollte nicht an solche Dinge denken. Er würde bei ihr bleiben und wenn nicht, dann müsst sie sich etwas einfallen lassen.

Die beiden Katzen traten gerade ins Lager, als Tigerstern sie begrüßte:
„Hallo ihr beiden, habt ihr Beute mitgebracht?“
Nebelschein nickte, und hielt zwei fette Mäuse in ihrem Maul, die leicht bummelten. Sie konnte Geißel doch noch dazu überreden jagen zu gehen, da es ja ihre Beute sein würde, wenn die SchattenClanKatzen zum FlussClan gehen würde. Tigerstern nickte zufrieden und wieß auf den Frischbautehaufen.
„Legt sie weg, ich werde gleich eine Versammlung einberufen!“
Geißel und Nebelschein blickten sich erstaunt an. Was würde Tigerstern nur sagen wollen? Gerade als die Beute auf dem Frischbeutehaufen lag, ertönte auch schon das laute Jaulen von Tigerstern vom Anführerfels her:
„Katzen des Blut- und SchattenClans. Wie ihr wisst werden wir uns bald aufmachen um zum FlussClanLager zu gehen und den Clan zu erobern. Und sobald wir dort sind werden wir uns gleich um diese Halbclankatzen kümmern, denn sie verdienen es nicht zu leben, da ihre Eltern gegen das Gesetz der Krieger verstoßen haben und sie uns nur im Weg stehen werden.“ Es zustimmenden Gemurmel aber auch Proste, aber der große Tigerkater brachte sie alle mit einem durchdringlichen Fauchen zur Ruhe. „Aber was ich euch sagen wollte, wir brechen sofort auf und nicht erst in ein paar Tagen, denn wir können es nun nicht länger aufschieben. Wir werden morgen den FlussClan erobert haben!“

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